Moringa Suerte S.L.U.
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Lugar Las Marreras Nr. 9 38617 Granadilla · Teneriffa

Unser Moringa

Unsere Zertifizierungen

Auf den Kanarischen Inseln ist der einzige Fleck Europas, an welchem die klimatischen Bedingungen ausreichend (sogar hervorragend) sind, um Moringabäume zu züchten. Diese Pflanze ist eigentlich in Indien, auf der Arabischen Halbinsel und im südwestlichen Afrika verbreitet. In Indien und Afrika wird der „Meerrettichbaum“ vorzugsweise als natürliches Heilmittel in verschiedensten Anwendungsbereichen schon seit langer Zeit genutzt. In unserem Kulturkreis wurde der Baum erst vor einigen Jahren wegen seiner besonderen Eigenschaften populär und als „Wunderbaum“ vermarktet.
Auf Grund ihres hohen Nährstoffgehaltes setzt man Moringa in armen Regionen (wie z.B. Niger) sogar als primäre Lebensmittelquelle ein.

Daneben hat Moringa auch noch ganz andere, überraschende Eigenschaften. Beispielsweise ist es möglich, mit Moringasamen Wasser zu desinfizieren bzw. zu reinigen. Mit 0,2 g gemahlenem Moringasamen kann 1 Liter verunreinigtes Wasser trinkbar gemacht werden.
Sogar die gemahlenen Blätter eignen sich, ähnlich wie Seife, zum Desinfizieren der Hände bei Verunreinigung mit Bakterien. Erstaunlich, nicht?

In alter ostafrikanisch-englischer Tradition wird der Baum auch heute noch vielfach als „Newer deat“ bezeichnet, was vor allem auf seine beinahe unverwüstliche Ausdauer in sehr heißen und trockenen Gebieten hinweist. Der Meerrettichbaum gedeiht in heißen, semiariden Klimaten mit mittleren Niederschlagssummen zwischen 250 und 1500 mm/Jahr, wächst aber auch in Gegenden (bis 1500 Metern über dem Meeresspiegel) mit höherer Luftfeuchtigkeit bei jährlichen Regenmengen bis zu 3000 mm – dort allerdings langsamer. Obwohl die Art durchlässige, leicht lehmige Sandböden bevorzugt, wächst er auch auf schweren Lehmböden recht ausdauernd. Er erträgt sogar kurzzeitig leichte Fröste, die allerdings, wenn sie länger anhalten, die knollenartigen Wurzeln schädigen. Wegen seiner durch die feingliedrigen Blättern mit ihrem hohen Natriumgehalt hervorgerufenen hygroskopischen Eigenschaften ist der Baum vorzüglich für heiße Trockengebiete und vollsonnige Standorte geeignet.
(Quelle: Wikipedia „Meerettichbaum“)

Im Jahr 2015 beuftragten wir das Institut Fresenius mit einer umfassenden Analyse unserer Ernte. Neben der Neugier auf das vielgerühmte Potential der Pflanze wollten wir natürlich auch den Effekt unserer ökologischen Landwirtschaft erfahren. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis und teilen dies natürlich auch gern mit Ihnen.

Analyse / Untersuchungsergebnisse:

Proben-Nr.:
150880848
Probe Moringa Blätter
Probeneingangsdatum 28.09.2015
Untersuchungsbeginn/-ende 28.09.2015 / 8.10.2015
Menge ca. 300 g
Inhaltsstoffe/Kennzahlen
Parameter Methode Lab Einheit Ergebnis Nachweisgrenze
Protein in Anl. an ASU, Kjeldahl (N × 6,25) HH g/100 g 24,2 0,1
Fett in Anl. an ASU, Weibull-Stoldt (N × 6,25) HH g/100 g 3,6 0,3
Trockenmasse in Anl. an ASU, Trocknung bei 103°C HH g/100 g 93,08 0,01
Wasser berechnet HH g/100 g 6,92 0,01
Asche in Anl. an ASU, 550°C HH g/100 g 9,04 0,01
Ballaststoffe SOP M 1010 nach ASU L 00.00-18, mod. enzymatisch-gravimetrisch HH g/100 g 28,8 0,02
Kohlenhydrate berechnet (1) HH g/100 g 27,4 0,1
Glucose SOP M 2569, HPLC HH g/100 g 2,5 0,2
Fructose SOP M 2569, HPLC HH g/100 g 0,4 0,2
Saccharose SOP M 2569, HPLC HH g/100 g 8,4 0,2
Maltose SOP M 2569, HPLC HH g/100 g < 0,2 0,2
Lactose SOP M 2569, HPLC HH g/100 g < 0,2 0,2
Gesamtzucker berechnet HH g/100 g 11,3 0,2
Brennwert berechnet HH kcal/100 g 297 1
Brennwert berechnet HH kJ/100 g 1.241 1
Kochsalz (berechnet aus Natrium) DIN EN 15510 mod. ICP/OES HH g/100 g 0,152 0,001

(1) als Differenz aus ermittelten Parametern oder als Summe der direkt ermittelten Kohlenhydrate

Mineralstoffe/Metalle/Anionen
Parameter Methode Lab Einheit Ergebnis Nachweisgrenze
Natrium DIN EN 15510 mod., ICP/OES HH mg/kg 606 5,0
Blei DIN EN 15763, ICP-MS TS mg/kg 0,07 0,01
Cadmium DIN EN 15763, ICP-MS TS mg/kg 0,02 0,01
Quecksilber DIN EN 15763, ICP-MS TS mg/kg 0,01 0,01
Arsen anorganisch ASU L 25.06-1 TS mg/kg <0,1 0,1
Fettsäuren
Parameter Methode Lab Einheit Ergebnis Nachweisgrenze
Gesättigte Fettsäuren berechnet HH g/100 g 1,25 0,005
 Einfach ungesättigte Fettsäuren berechnet HH g/100 g 0,39 0,005
 Mehrfach ungesättigte Fettsäuren berechnet HH g/100 g 1,96 0,005
 Trans-Fettsäuren berechnet HH g/100 g 0,056 0,005
 Omega-3-Fettsäuren berechnet HH g/100 g 1,50 0,005
Vitamine/Carotinoide
Parameter Methode Lab Einheit Ergebnis Nachweisgrenze
Vitamin D2 ASU L 49.00-1 HPLC/UV B2 µg/100 g < 0,050 0,050
Vitamin E
„Berechnung unter der Annahme, dass es sich um natürliche Tocopherole/Tocotrienol handelt“
ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 74,2 0,010
Alpha-Tocopherol ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 71,2 0,010
Beta-Tocopherol ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 0,553 0,010
Gamma-Tocopherol ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 7,43 0,010
Delta-Tocopherol ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 0,375 0,010
Alpha-Tocotrienol ASU L 49.00-5, L 00.00-62 HPLC/FI B2 mg/100 g 2,68 0,010
Vitamin B1 DIN EN 14122, HPLC/FI B2 mg/100 g 0,090 0,010
Beta-Carotin DIN EN 12823-2, HPLC/UV FR mg/100 g 16,9 0,010
Vitamin B2 DIN EN 14152, HPLC/FI  B2 mg/100 g 1,31 0,010
Vitamin B6 DIN EN 14663, HPLC/FI B2 mg/100 g 1,83 0,010
Vitamin B12 AOAC 952.20/986.23, Mikrobiologie B2 µg/100 g 0,374 0,025
Vitamin C SOP M 547, HPLC/FI B2 mg/100 g 82,74 0,05
Pestizide – Multimethode
Parameter Methode Lab Einheit Ergebnis Nachweisgrenze
Untersuchungsspektrum ASU L 00.00-34, LC bzw. ASU L 00.00-34, GC B2 mg/kg (1)

(1) Werte unterhalb der Bestimmungsgrenze, sofern oben nicht aufgeführt. Spektrum: KG – Complete + Carbamate + Phenylharnstoffe

Moringa in der Küche

Moringa kann man nicht nur als Tee genießen oder als Kapseln einnehmen, sondern auch das Pulver auf vielfältige Weise als gesunde Zutat zu Speisen und Getränken verwenden. Einige Beispiele haben wir hier zusammengetragen.

Es ist aber noch viel mehr mit Moringa denkbar. Bei allen Rezepten, wo frische oder getrocknete Kräuter zum Einsatz kommen, kann man mit Moringa experimentieren. Wenn Sie spannende Rezepte finden, freuen wir uns natürlich, wenn Sie uns diese verraten. Dann können wir diese Rubrik mit Ihren Tipps erweitern.

Moringa Kekse (Rezept für ca. 20 Stück)

250 g Vollkornmehl
1 Pck. Trockenhefe
1 Eigelb
2 EL Honig
50 g Butter
20 g Moringapulver
1 Pck. Schokodrops zum Backen
etwas Milch

Alles in eine Schüssel geben und verrühren. Kleine Plätzchen formen und bei 120 °C ca. 20–25 Minuten backen.
Für eine Glasur kann Puderzucker und Moringapulver mit etwas Wasser oder Eiweiß angerührt werden.


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Unsere Moringa-Kekse schmecken allen Besuchern .

Sehr bekannt ist die Einnahme von Moringa mit Tomatensaft, da dieser den Moringa-Geschmack fast vollständig überdeckt. Auch andere Gemüsesäfte stehen bei den Moringa-Fans hoch im Kurs. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen am besten schmeckt.

Richtig lecker ist unser Cocktail „Bloody Moringa“:
für 1 Glas 0,3 l

  • 1 Teelöffel Moringa-Pulver
  • ein paar Tropfen frisch gepresster Saft vom Ingwer
  • 1 Teelöffel Gurkensaft
  • ein paar Eiswürfel
  • Tomatensaft zum Auffüllen

Das Getränk wird mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und (nach Wunsch) Chili abgeschmeckt und gut umgerührt.

Der Klassiker in Verbindung mit Moringa ist ein Avocado-Aufstrich.

  • zwei Avocados
  • einige Tropfen Zitrone
  • einen Teelöffel Moringa-Pulver
  • eine Prise Salz (nach Geschmack, z.B. Anden-Salz)

Die Avocados vom Kern und von der Schale befreien, danach mit einer Gabel fein zerdrücken und mit den restlichen Zutaten vermischen. Als Brotaufstrich und auch als Dip eine fein-würzige Sache!


Eine raffinierte und erweiterte Variante dieses Brotaufstrichs wird mit Avocado, Knoblauch und Salatgurken angerührt. Die Zutatenliste hierzu lautet wie folgt:

  • 1 Avocado
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Esslöffel fein gehackter Schnittlauch
  • 1/4 feingehackte Salatgurke
  • 2–4 Teelöffel Moringa-Pulver oder 2 Esslöffel getrocknete Moringablätter
  • 2 Teelöffel feingehackte Petersilie
  • 1 Esslöffel Moringaöl oder gutes Olivenöl
  • Salz und Pfeffer, evtl. einen Spritzer Zitrone zum Abschmecken.

Guten Appetit!


Wer nussigen Geschmack mag, der wird das Moringa-Cashew/Mandel-Pesto lieben:

  • 100 g Cashewnüsse oder Mandeln (oder halb/halb) in Rohkostqualität
  • Saft einer halben Zitrone
  • Saft einer halben Orange
  • 1/2 Teelöffel Kräuter- oder Steinsalz
  • 1 Teelöffel Moringa-Pulver

Die Nüsse werden mit dem Mixer zerkleinert und danach mit den übrigen Zutaten vermengt. Wenn etwas übrig bleibt, hält sich das Pesto in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank bis zu zwei Wochen.

Zum Salat scheckt dieses Moringa-Dressing:

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Moringaöl
  • 1 Teelöffel Moringa-Pulver
  • 2 Esslöffel Balsamico Creme/Essig (Creme Balsamico schmeckt milder als Balsamico Essig)
  • 1 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • 1 Teelöffel Kräutersalz
  • 1 Teelöffel Kokosblütenzucker
  • 6–8 Esslöffel Wasser

Das Gericht Chicken Tinolang Manok (ein Phillipinischer Hühnertopf) wird traditionell mit Peperoniblättern (pepper leaves) gekocht, kann aber auch sehr gut mit Moringablättern zubereitet werden. Man kann natürlich auch mit Moringa-Pulver kochen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kg Huhn, zerlegt
  • 1 rote Zwiebel, gewürfelt
  • 5 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Liter Gemüsebrühe, Hühnerbrühe oder Wasser
  • 1 Esslöffel frischer Ingwer, in feine Streifen geschnitten
  • 4 Esslöffel Öl
  • 2 grüne Pepperoni
  • 1/2 Tasse Moringablätter oder 1 Esslöffel Moringa-Pulver
  • Salz und Pfeffer

In einem großen Topf das Öl erhitzen, dann Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und die Hühnerteile darin gut anbraten. Mit der Brühe aufgießen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll nicht verkochen, sondern am Ende noch etwas Biss haben. Zuletzt werden die Moringablätter in den Topf gegeben und untergerührt. Den Topf nimmt man gleich danach von der Herdplatte und lässt das Gericht noch etwas ziehen. Mit Salz und Pfeffer wird abgeschmeckt. Reis als Beilage reichen.


Pellkartoffeln mit Moringa-Blattpulver

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1,2 kg Pellkartoffeln
  • 500 g Quark
  • 3 Esslöffel Milch, saure Sahne oder Schmand
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Bund frischer Schnittlauch
  • 1/3 Salatgurke
  • 4 Esslöffel Bio-Leinöl
  • 1 Teelöffel Moringa-Blattpulver
  • Salz und Pfeffer

Quark und Milch oder je nach Geschmack saure Sahne/Schmand anrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dazu den frisch gehackten Schnittlauch und die jeweils feinhackten Zwiebeln und Salatgurke geben. Nach dem Anrichten über jede Portion einen Löffel Leinöl träufeln. Wer mag, kann noch 1–2 Knoblauchzehen zu dem Rezept hinzufügen.

Das Pulver ist besonders bei kleinen Kinder in seiner puren Form nicht beliebt, weil es leicht bitter schmeckt. Damit die Kinder trotzdem die Vorzüge von Moringa genießen können, empfehlen wir das „Moringa-Bananen“-Brot.

Eine Messerspitze Moringa wird mit etwas zerdrückter Banane gemischt, auf einer Scheibe (geröstetem) Vollkornbrot verteilt und dünn mit Honig bestrichen.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Kind nicht mehr als einen Teelöffel Moringa-Pulver pro Tag geben.